Montag in Japan · Dienstag Juni 17, 2008
Tja seit Januar habe ich ja nun eine neue Arbeit in Kanagawa, (da fällt mir ein ich müsste die Karte mal aktualisieren…) Nun nach dem sich einiges eingependelt hat mal so ein bisschen Alltagsbeschreibung.
Um 8 Uhr morgens beendet der Wecker das süße Träumen.
Aufstehen fertig machen und ab zur Arbeit.
Der Weg zur Arbeit dauert doch unerträgliche 10 Minuten zu Fuß.
Wenn ich früh dran bin, begegne ich der Mutter mit Tochter die jeden Tag um 9 auf den Kindergarten/Vorschulbus warten.
Am Anfang wurde eher argwöhnisch beschaut (Hand auf Herz welche Mutter wird nicht vorsichtig wenn ein Fremder in der Nachbarschaft auftaucht, traurig aber wahr.)
Aber mittlerweile begrüßen beide mich mit einem freundlichen Japanischen “お早うございます/ Guten Morgen” und die Tochter winkt meistens auch noch dabei.
Kurz danach bin ich dann auch im Büro. Meistens so als zweiter.
Rechner hochfahren Emails checken und ganz wichtig Kaffee kochen!
Um 9:30 ist dann offizieller Arbeitsbeginn. Kurz danach beginnt der montägliche Spaß, Montagsmeeting!!!
In dieser Illustren Runde berichten wir Abteilungsleiter sowie unser Chef und Vice-Chef was letzte Woche so angefallen ist und für die nächste Woche ansteht.
Das ganze wird zu meiner Freude im Modus “Japanisch Fullspeed” durchgeführt…
Dafür habe ich die von mir patentierte Technik des “Headline Listening” entwickelt… wenn ich alles bei dem Tempo versuchen wollte zu verstehen würde ich jeden Montag punkt 12 in der Klapse landen. :-D
Trotzdem, in 95% der Fälle, beenden wir dieses Meeting oft mit der vom Präsidenten gestellten Frage “昼御飯行くよ? / Mittagessen?”.
Danach trotten wir geschlossen in eins der Restaurants in der Umgebung wo man sich für < 1000 Yen ein gutes Mittagessen bekommt.
Diesen Montag geht’s in den Sobaya-san um die Ecke. Am Tisch steht ein Fernsehen und während wir auf die Bestellung warten sehen wir die Nachrichten über das Erdbeben vom letzten Samstag das bis dato 10 Tote und 12 Vermisste gefordert hat (später dazu mehr).
Nach der über einstündigen Pause, komme ich endlich dazu mich meinem Arbeitspensum zu widmen.
Dabei muss auch noch gleichzeitig gegen die Zeitverschiebung gearbeitet werden da unsere Kunden zwar in Japan aber andere Geschäftspartner in USA und Europa.
Gegen 18:30 ist damit auch Schluss es sei denn ich muss noch Telefonate mit Europa führen, dann kann sich der Feierabend auch mal ziehen.
Im Übrigen ist es mir in Japan zum ersten Mal passiert das mich mein Boss um 8 Uhr abends mit den Worten “無理しないで下さい / Übertreibe es nicht” explizit zum Nachhausegehen aufgefordert hat.
Überhaupt ist es eher ein Gerücht das alle Japaner bis spät in die Nacht arbeiten und jeden Abend oder doch wenigstens freitags auf Sauftour gehen.
Es ist mir hier noch kein einziges Mal passiert…
Ach ja noch so ein paar Fakten zur Arbeitslage, neben der unglaublich langen Arbeitszeit von 40 Stunden die Woche gibt es zum Ausgleich 10 Tage Urlaub. Ich höre schon wie jetzt einige entsetzt aufstöhnen und von den unwirtlichen Bedingungen in Japan blubbern.
Schauen wir mal auf die Details:
10 Tage gesetzlicher Urlaub (stehen jedem Arbeiter per Gesetz zu)
14 Tage gesetzliche Feiertage (jeder Tag der auf einen freien Tag fällt wie So. oder einen Feiertag, macht den folgenden Tag frei) die meistens Montage sind! Es gibt in Japan viel öfter die Chance ein langes Wochenende zu machen.
1 Woche Sommerurlaub, meist zu O-Bon (Manche Firmen mach auch 2 Wochen frei))
5 Tage Frei zum Jahreswechsel (Manche Firmen haben 10 Tage oder mehr frei)
Das führt in der Summe zu fast 35 Urlaubstagen!!!
Und als Topp gibt es bis zu 15 Gehälter im Jahr (12 Reguläre Monatsgehälter und bis zu 3 Monatsgehälter oder mehr als Prämie auf 2 Termine.)
— Michael Hess
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Japanische Sicherheitslage · Dienstag Juni 10, 2008
Es ist auch in die deutschen Medien vorgedrungen, dass es am letzten Sonntag hier in Japan zu einer schrecklichen Gewalttat kam.
Nach Medienberichten hat ein 25 jähriger Mann im Stadtteil Akihabara zuerst mehrer Menschen mit einem Kleinlaster angefahren und dann auf die Opfer und andere Passanten mit einem Messer eingestochen.
Sehr zu bedauern dabei ist das bei dem heute Artikel ein Satz dem Editor zum Opfer fiel.
In diesem Satz wurde darauf hingewiesen das Japan als eins der sichersten Länder gilt.
Stattdessen wird jetzt auf ein Massaker von vor 7 Jahren und weitere blutige Attacken der Vergangenheit hingewiesen.
Auch wenn so ein anderer Eindruck aufgebaut wird, die Zeiten der meuchelnden Roninbanden und Samurai ist seit vielen dutzend Dekaden vorbei.
Natürlich ist die Nation Japan extrem geschockt ob eines solchen Ereignisses, aber gerade weil Japan ein Land mit einer geringen Gewaltkriminalitätsrate ist.
Nur in wenigen Ländern kann man sich, noch dazu als Ausländer, so sicher fühlen wie in Japan. (Die Japanische Mafia (YAKUZA) hat z.B. scheinbar noch nicht mal Interesse Ausländer übers Ohr zu Hauen. Viele behaupten aus eher nationalistischen Gründen und der daraus folgenden Ablehnung von Ausländern.)
Aber füttern wir doch mal das Gefühl mit ein bisschen Statistik.
Vergleichen wir einmal die Statistiken für Japan, Deutschland und dem Gefühlten Spitzenreiter USA
| USA | Deutschland | Japan | |
|---|---|---|---|
Einwohner | 296.410.400 | 82.469.400 | 127.774.000 |
Verbrechen insgesamt Platz |
23.677.800 1 |
6.264.720 2 |
2.443.470 8 |
|
Mord Platz |
12.658 6 |
960 14 |
637 22 |
|
Mord mit Schusswaffen Platz |
8.259 4 |
384 7 |
0! |
|
Gewalt Platz |
2.238.480 1 |
116.912 8 |
43,229 15 |
|
Vergewaltigung Platz |
89.110 1 |
7.499 9 |
2.260 18 |
|
Selbstmord pro 100.000 (lt. WHO) Platz |
11 43 |
13 33 |
24 10 |
Alle Daten aus dem 7ten UN Kriminalstatistik
Zynisch könnte man sagen, die größte Gefahr in Japan ist, Selbstmord zu begehen!
Japan hat eines der strengsten Waffengesetze die es gibt. Privatpersonen ist es fast unmöglich Schusswaffen zu erwerben. Unter dem Waffengesetz fällt übrigens auch dass klassische Katana
Deren Besitz nur mit speziellen Nachweisen erlaubt ist.
(Schon einmal herrschte in Japan ein strenges Waffengesetz, in der Zeit des Tokugawa Shogunats war der Besitz von Schusswaffen, außer zur Jagd, bei Todesstrafe verboten.)
— Michael Hess
Resumee Nachtrag · Mittwoch April 2, 2008
Gestern war sozusagen mein Jubiläum wie ich schrieb.
Und prompt am Abend finde ich in meinem Briefkasten eines der liebsten Geschenke das man sich vorstellen kann.
Ein Buch voll von Fotos von lieben netten Menschen (die meisten Frauen ;-) ) und neben vielen der Fotos ist dann noch ein lieber Gruß auf Japanisch.
Ich muss gestehen ich war sehr gerührt davon. Sowas erlebt man doch selten, oder?
Nun von wem Bekommt man so ein geniales Geschenk in Japan?
Von seinem Stamm-StarBucks aus Osaka wo ich das letzte Jahr viel Zeit mit diesen wunderbaren netten Menschen verbracht habe.
Meist denk man ja “Aus den Augen aus dem Sinn” tja zum Glück nicht immer.
Also auch wenn wahrscheinlich keiner von Ihnen diesen Gruß hier lesen wird, ein
HERZLICHES DANKESCHÖN AN ALLE UND LIEBE GRÜßE!
an meine Freunde im Temmabashi StarBucks!
Ich vermisse euch auch!
Dies gehört sicherlich zu eine der positivsten Erinnerungen!
— Michael Hess
Kommentare [3]
Resumee · Dienstag April 1, 2008
Heute vor 3 Jahren stieg ich im Kansai-Flughafen in Osaka aus dem Flieger
Zur gleichen Zeit startete ich diesen Blog (Naja nicht genau diesen, aber…)
Seit dem habe ich hier einiges geschrieben, und vieles nicht geschrieben, weil es zu privat war oder einfach nicht in die Öffentlichkeit gehört.
Manchmal ist es aber auch der blanke Zeitmangel der gute Geschichten und Erlebnisse in der Schublade verstauben lässt.
Ich hoffe da in Zukunft mich bessern zu können.
Ich habe mich von Harima in Hyogo langsam über Osaka nach Norden bewegt und bin jetzt in Kanagawa.
(Was mich daran erinnert mal meine Karte hier demnächst zu updaten ev. ;-) )
Ich hoffe das heißt nicht das ich früher oder später auf den Kurilen enden werde, wobei Hokkaidō wie auch Okinawa (sorry Ryūkyū) auf der “Da musst du noch mal hin”-Liste stehen.
Womit man sagen könnte, geht es danach muss ich noch lange in Japan bleiben, weil ich noch lange nicht alles gesehen habe was ich sehen wollte. (z.B. mal den Berg Fuji klar und deutlich aus der “Nähe”)
Aber dafür habe ich Taifune und Erbeben erlebt was ursprünglich mir nicht so wichtig war ;-)
Auch das ich ein Intermezzo als Film- & Fernsehstar darlegte, war weniger geplant, gehört aber definitiv zu einer der schönsten Erinnerungen.
Was bleibt noch?
Ich habe viele nette Menschen getroffen und leider auch ein paar wenige menschliche Enttäuschungen erlebt, aber im Gesamten bleibt eine sehr positive Erinnerung. Und ich sehe mit Spannung dem entgegen was ich noch hier erleben werde.
Von meinem 5-Jahres Visum sind noch weiter 2 Jahre gültig also dürfte da kein Problem sein.
Ich möchte von hier nochmal allen Freunden und Bekannten ein herzliches Hallo und Dankeschön ausrichten und ich hoffe das mich alle weiterhin begleiten.
— Michael Hess
Es ist vollbracht, das Ende der Zukunft... · Montag März 31, 2008
Es ist vollbracht!
Kurz nach Ostern bekommt der dt. Transrapid den Dolchstoß verpasst. (Nachricht bei der Tagesschau)
Man könnte ja ganz biblisch anfügen “Oh Herr vergib Ihnen; den Sie wissen nicht was sie tuen!” denn wiedereinmal verabschiedet sich Deutschland zielsicher und selbstbewusst von einem Markt der Zukunft.
Dabei wundert es einen nicht das diese Moderne Technologie seit Dekaden von Radfetischisten der Bahn und “Umwelt”aktivsten tot diskutiert wird.
Man muss nur daran denken wie auf den tragischen Unfall auf der Teststrecke reagiert wurde.
Da hörte es sich so an als wenn das ganze System inhärent unsicher wäre.
Nach dem Unfall von Eschede hat aber niemand gefordert den ICE einzustellen weil er gefährlich wäre.
Man sehe sich als Gegenbeispiel z.B den Shinkansen in Japan an ein sehr schnelles Modernes Transportsystem das in einer Erdbeben gefährdeten Region pünktlich (Mal von Taifunen und Erdbeben abgesehen!) und zuverlässig Millionen transportiert.
Es ist auch preislich und zeitlich somit eine Alternative zu Inlandsflügen.
Es gibt dabei 3 Klassen von Shinkansen
Kodama: Hält an wirklich jeder Shinkansenstation
Hikari: Lässt einige kleine Stationen aus.
Nozomi: Der echte Superexpress der nur in großen Stationen (Tokyo, Shinyokohama, Nagoya, Kyoto, Shinosaka, Himeji etc.pp) hält.
Was spricht dagegen in Deutschland ein Schnellverkehrsnetz aufzubauen das mit Inlandsflügen konkuriert. Angefangen mit einer Strecke Hamburg – Düsseldorf – Köln – Frankfurt – Stuttgart – München gefolgt von drei west-ost Verbindungen Hamburg – Berlin; Frankfurt – Berlin sowie München – Berlin.
Klar die Ausgaben wären enorm würden sich aber langfristig (!) lohnen und bezahlt machen.
Auch wäre es denke ich für den Arbeitsmarkt eine gute Maßnahme.
Aber es wäre (und davor graust es den quartalsdenkern der Firmen wie den 4-jahres Politikern) eine langfristige und teure Investition!
Nur wie viel wird uns das marode Schienensystem der Bahn noch kosten?
Laut Experten werde auch die Schnellstrecke der Bahn zwischen Berlin, Nürnberg und München über zehn Milliarden Euro kosten und der Bund den grössten Teil davon tragen.
Und ehrlich gesagt, kann ich einer Transrapidstrecke optisch und umwelttechnisch mehr abgewinne als eine Landschaftszerschneidenen Schienentrasse oder Autobahn.
(Der Shinkassen fährt auch fast nur auf aufgestelzten Strecken!)
Aber es stimmt wohl das der Transrapid hier einfach keine Lobby hat.
Aber das ist jetzt alles Geschichte und sollte doch mal eine Magnetbahn in Deutschland gebaut werden (wahrscheinlich als idiotischer Flughafenzubringer zwischen den Terminals, wo das System ja seine Geschwindigkeit ausnutzen kann) dann wird wohl eine fettes “MADE IN CHINA” draufstehen.
Es Reiht sich ein in den Niedergang des Technologiestandortes Deutschland, genauso wie Unterhaltungselektronik, Biotechnologie, (die Liste ist lang…) wo zwar an den Unis noch eventuell geniale Grundlagenforschung betrieben wird (meist vom Staat finanziert).
Aber die Umsetzung findet woanders statt. Meist liegt es daran das große Firmen in Deutschland es scheuen Geld in Forschung und Entwicklung zu stecken. Warum auch, deren nutzen kann man halt nicht in den quartaerlichen Berichten bejubeln und sie erscheinen den BWLern und Aktionären eh nur als Belastung.
Aber es gibt auch die Fälle wo ein System so überentwickelt wird das es in der Realität dann nur verspätet mit großen Schwierigkeiten oder gar nicht anläuft. (siehe Tollcollect)
Wie kommt es also das man Deutschland mehr und mehr mit gescheiterten Entwicklungen oder überteuerten Systemen in Verbindung bringt?
PS
Ja Ich will polemisieren! ;-)
— Michael Hess
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Der Freudenspender · Sonntag März 2, 2008
Letztens im IKEA hier in Shinyokohama, mein Kollege Lagib(*) und ich schlendern so durch den Laden als er auf einmal mir ein Teil unter die Nase hält und sagt “Damit habe ich letztens in der Tasse Sahne geschlagen, klappt super oder wenn du ein wenig Milch in der Mikrowelle vorher warm machst, und dann das Ding…
Das Teil ist geil, die Frauen fahren da so drauf ab, das haut bei denen rein, die gehen voll ab wenn man das benutzt.” Sein enthusiastischer Vortrag endet hier, da er meine jappsenden Geräusche mitbekommt und meinen röchelnden Ruf um Gnade…weil ich lachend mitten im IKEA fast am Boden liege.
Ich habe das Teil natürlich gekauft, so ein Freudenspender braucht jeder Mann im Haushalt, vor allem wenn er SO angepriesen wird!
Werde bei Gelegenheit dann berichten. ;)
Hier das Bild von dem Teil:
(*)Name durch Redaktion veraendert ;-)
— Michael Hess
Verschwundene Kommentare... · Dienstag Februar 26, 2008
Sorry Leute hatte vergessen die Kommentare frei zu geben.
— Michael Hess
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ICH BIN WIEDER DAAAAAAAA II · Samstag Februar 9, 2008
Seit dem letzten Mal war es hier etwa ruhig gewesen, das lang an vielen Dingen darunter auch gewisse Ablenkungen durch “kleinere” lokale/aktuelle Probleme.
Nun bin ich in den fast 3 Jahren in Japan bin ich mitte Januar zum zweiten Mal umgezogen und das aus einem gutem Grund.
So ist mein neues Domizil in der Nähe von Sagamihara in der Präfektur Kanagawa (das ist neben Tokio). Somit sitze ich sozusagen zwischen BigAl und Blueschi, geografisch gesprochen :-)
Wenn man uns drei kennt wird klar das da mehrer Möglichkeiten für blöde Witze sich ergeben ;-)
Seit vorgestern gibt es auch wieder den Anschluss zur Zivilisation zuhause (aka Internet).
Sprich, vorbehaltlich meiner Zeit und Motivation wird es also wieder öfters hier was zu lesen geben. Themen gibt es genug auf Halde, wobei ich noch sehen muss was für diese Seite wirklich geeignet sein wird…
Bis bald auf diesem Sender!
— Michael Hess
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Historisches II · Donnerstag November 22, 2007
Etwas verspätet der Kommentar zum 22. November, ist ja ein besondere Tag nämlich.
Dazu das Kalenderblatt…
- 47. Kalenderwoche
- 326. Tag des Jahres
- Noch 39 Tage bis zum Jahresende
- Sternzeichen: Skorpion
- Namenstag: Cäcilia
HISTORISCHE DATEN
2006 – Die in den Niederlanden regierenden Christdemokraten von Ministerpräsident Jan Peter Balkenende bleiben bei der vorgezogenen Parlamentswahl trotz geringer Verluste stärkste politische Kraft.
2005 – Arbeitnehmer, die älter als 52 Jahre sind, dürfen in Deutschland nicht immer wieder mit befristeten Arbeitsverträgen beschäftigt werden, urteilt der Europäische Gerichtshof über einen Teil der Hartz-Gesetze.
2005 – Angela Merkel wird zur ersten deutschen Bundeskanzlerin gewählt. Die CDU-Vorsitzende erhält im Bundestag mit 397 der 611 gültigen Stimmen eine klare Mehrheit.
2002 – Die DirectGroup Bertelsmann verkauft die Online-Shops von BOL in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich an die buch.de internetstores AG.
1995 – Mit dem Film «Toy Story» kommt in den USA der erste vollständig am Computer erzeugte Spielfilm der Welt in die Kinos.
1983 – Der Bundestag stimmt der Aufstellung neuer amerikanischer Mittelstreckenraketen in der Bundesrepublik gemäß NATO-Doppelbeschluss zu.
1977 – Das Überschallflugzeug Concorde startet zu seinem ersten Flug von Paris nach New York.
1975 – Juan Carlos I. wird zwei Tage nach dem Tod des Diktators Francisco Franco als König von Spanien inthronisiert.
1963 – Der amerikanische Präsident John F. Kennedy wird während einer Wahlkampfreise durch Dallas (Texas) im offenen Wagen erschossen.
1949 – Die Alliierten Hohen Kommissare und Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) unterzeichnen das Petersberger Abkommen, das der Bundesrepublik mehr Souveränität sichert.
1832 – An der Pariser Comédie-Française wird das Versdrama “Der König amüsiert sich” von Victor Hugo uraufgeführt.
1542 – Spanien erlässt für seine Kolonien die «Neuen Gesetze», die unter anderem den Rechtsstatus der Indianer definieren. Dadurch wird die Versklavung der Indios abgeschafft.
1220 – Der Staufer Friedrich II. wird von Papst Honorius III. in Rom zum Kaiser gekrönt. Im Gegenzug verspricht Friedrich einen Kreuzzug.
GEBURTSTAGE
1976 – Ville Valo (30), finnischer Rocksänger, Sänger der finnischen Rockgruppe HIM
1968 – Michael Hess (38), man kennt ihn oder nicht ;-)
1967 – Boris Becker, deutscher Tennisspieler
1958 – Jamie Lee Curtis (48), amerikanische Schauspielerin («Ein Fisch namens Wanda»)
1940- Terry Gilliam, US-amerikanischer Regisseur (Monty Python)
1930 – Owen K. Garriott, US-amerikanischer Astronaut
1909 – Michail Leontjewitsch Mil, russischer Hubschrauberkonstrukteur
1907 – Dora Maar, französische Fotografin und Malerin, Geliebte des Malers Pablo Picasso, gest. 1997
1904 – Louis Néel, französischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1970
1890 – Charles de Gaulle, französischer General und Staatspräsident
1767 – Andreas Hofer, Tiroler Freiheitskämpfer, 1810 hingerichtet
1643 – René-Robert Cavelier, Sieur de La Salle, französischer Entdecker
TODESTAGE
1988 – Erich Fried, britisch-österreichischer Schriftsteller («Der Soldat und ein Mädchen»), geb. 1921
1963 – Aldous Huxley, britischer Schriftsteller («Schöne neue Welt»), geb. 1894
1916 – Jack London, US-amerikanischer Schriftsteller
1718 – Edward Teach, englischer Pirat (“Blackbeard”)
AUCH DAS NOCH
2001 – dpa meldet: Fast jeder zweite Deutsche unter 45 Jahren würde seine Wohnung gern mit einem Fabelwesen teilen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts hätten besonders Hochschulabsolventen gern eine Fee, eine Nixe, einen Kobold oder Zwerg als Mitbewohner.
— Michael Hess
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Apokalypse NOVA · Samstag Oktober 27, 2007
[Helicopter flapping sound]
NOVA, shit I’m still only at NOVA. Every time I think I’m going to wake up back at a descent job. When I was without job I wanted to be there When I was there all I could think was to get outa there, I’ve been there 5 Month now, waiting for the end getting poorer. Everyday they don’t declare bankruptcy I lose money. And every minute NOVA keeps running Sahashi is still not in jail.
Each time I look around the English Teachers gets fewer.
Everyone gets everything he wants. I wanted an end to NOVA, and for my satisfaction I get it. Served it to me on a silver plate, sitting in the first line of the show.
[Helicopter flapping sound gets louder]
THE END BY THE DOORS
This is the end
Beautiful friend
This is the end
My only friend, the end
Of our elaborate plans, the end
Of everything that stands, the end
No safety or surprise, the end
I’ll never look into your eyes…again
Can you picture what will be
So limitless and free
Desperately in need…of some…stranger’s hand
In a…desperate land
Lost in a romance…wilderness of pain
And all the children are insane
All the children are insane
Waiting for the summer rain, yeah
The real show (at Japan Times)!
Nova seeks court protection from creditors
Employees’ quest to recover wages, get jobs begins
Nova students give poor grades to management
Teachers angry and insecure over future
Kurz und klar in Deutsch:
Die Schei*** hat den Ventilator getroffen und wie erwartet wurde es übel.
Alle japanischen Angestellten bleiben (vorläufig) auf 3 unbezahlte Monatsgehälter sitzen während es bei den Lehrern 1-2 Gehälter sind.
Mir selber schuldet der Laden bis jetzt rund Gehalt für 7 Wochen (September und die ersten 3 Wochen im Oktober) nur weil ich mich den Schülern verpflichtet gefühlt habe. Von denen einige sehr nett und wirklich gut sind und mit denen es Spaß gemacht hat an einem Computerschirm per Internet Deutsch zu lernen.
— Michael Hess
Kommentare [5]
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