Michael's Japan Blog

Im Reich der Sonne

Japanische Numerologie · 4. Juni 2009

Irgendwie ist es mir erst heute bewusst aufgefallen, dass die Parkplatznummerierung vor unserem Apartmenthaus etwas merkwürdig (für westliche Augen) ist.
Sie lautet:
1; 2; 3; 5; 6; 7; 8; 10; 11; 12; 13; 15; 16; 17; 18; 20; 21; 22; 23; 25; 26; 27; 28; 30; 31; 32

Nach einem kleinen bisschen Nachdenken, fiel mir natürlich ein was los war, aber ich habe japanische Numerologie noch nie so massiv vorher bemerkt.

Frage mal in die Runde, was ist mit den Parkplatznummern also los? ;)

— Michael Hess

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Kommentare

  1. — Lars · 04.06.2009 16:47 · #

    die 4er und die 9er fehlen

  2. — blueschi · 04.06.2009 19:05 · #

    Ach nee der Lars… ich fürchte Micha will wissen warum die fehlen und nicht das sie fehlen!?

    Micha sind die Wohnungen genau so Nummeriert?

  3. Michael Hess · 04.06.2009 19:35 · #

    @Lars
    gut erkannt, aber Blüschi hat recht ;-)

    @Blüschi
    nein sind sie nicht, sind 9 Wohnungen, je Etage 3
    101/102/103
    201/202/203
    301/302/303
    GAAANZ normal nummeriert :)

  4. — RockD · 04.06.2009 21:00 · #

    Die Zahlen 4 un 9 werden bei der Nummerierung vermieden, da sie als Unglückszahlen gelten. Die 4 kann als (shi=“Tod”) und die 9 als (ku=“Leiden”) gelesen werden.

  5. Michael Hess · 04.06.2009 21:19 · #

    And we have a winner!
    Richtisch! :D
    Das habe ich aber zum ersten mal in so einem extrem erlebt, Aufzüge sind mir z.B. bislang nicht in der Sache aufgefallen.

  6. — RockD · 04.06.2009 21:31 · #

    Nice, Nice. Und das nach einem halben Jahr Japanisch Selbstunterricht. XD Hab ich aber eher zufällig vor einiger Zeit gelesen.^^

  7. — blueschi · 05.06.2009 09:17 · #

    Ich geben zu ich hatte keine Ahnung! Danke fuer diese Erleuchtung ;).

  8. Michael Hess · 05.06.2009 09:37 · #

    Deswegen sind ja auch 4teilige Geschenke soo dame! ;-)
    Bei der Hochzeit gibt man auch nur ungrade Geschenke (meist 3 Geldscheine) damit die nicht so einfach geteilt werden können (Scheidung).
    Jemanden als Nichtlangnase absichtlich zur Hochzeit was Teilbares zu schenken, ist so subtil wie weiße Chrysantheme zum Krankenbesuch in Europa. ;-)

  9. — BigAl · 06.06.2009 13:02 · #

    Bei Hochzeiten sind Sachgeschenke allerdings schon eher die Ausnahme, gell ;) In der Regel ist es damit getan sich mit ausreichend Eintrittskarten zuzudecken :D

  10. Michael Hess · 06.06.2009 13:13 · #

    Öhh nope
    Sachgeschenke sind die Ausnahme richtig, aber meist überreicht man einen dieser schicken Kuverts (weiss mit rotem Schleifchen) die man überall kaufen kann mit ein paar Geldscheinen drin… und die Geldsumme sowie die Anzahl der Scheine sollte ungerade sein. ;-)

    Natürlich bezahlt man auch seinen “Eintritt”.

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