Würzburg und die Currywurst · 28. Juli 2010
Letztes Wochenende hatte ich das Vergnügen an einer Veranstaltung teilzuhaben, welche im Würzburg stattfand. (Ja es ist die richtige Präposition und kein Ausdruck meiner Legasthenie)
Das Würzburg ist ein Restaurant welches an den Ufern des Biwakos liegt.
Untergebracht ist das Restaurant in einem Nachbau eines originalen Fachwerkhauses, welches in Zusammenarbeit von deutschen und japanischen Handwerkern errichtet wurde.
Das Restaurant bietet eine gute Auswahl an leckeren Gerichten in verschiedenen Größen. Von der einzelnen Weißwurst bis zum Eisbein wird eine Variation von original deutschen Gerichten als auch lokal angepassten deutschen Gerichten angeboten.
Die “Fritten” sind z.B. sicherlich positiv zu erwähnen, aber auch die restlichen Gerichte bieten, so hatte ich den Eindruck, eine gute Balance zwischen Geschmack, Menge und Preis.
Hinzu kommt eine leckere Auswahl an Bieren, wobei die Weizenbiere bei meinem Besuch mir am besten mundeten.
Hier findet ihr die Homepage vom Würzburg, in Japanisch
Und hier der Ort bei Google Maps, was besser ist als die Karte auf der Homepage.
Am Montag machten mein Schatz und ich einen Bummel zum IKEA in Kobe, da wir dabei eh in Sannomiya waren nutzten wir die Gelegenheit um einen kulinarischen Abstecher zu machen.
Das Ziel war eine Lokalität von der ich zuerst in einem Blog las, leider war dort nur eine Werbebroschüre abgebildet.
Erst eine Email mit dem Link zu der Homepage des Imbiss von einem netten Bayern den ich bei einem Meeting traf und der mir sagte das sich ein Besuch lohnen würde, gab mir dann sozusagen die nötigen “Zielkoordinaten” und Motivation.
Also Schatz an die Hand ein kleiner Marsch von Sannomiya alle Boutiquen ignorierend standen wir davor.
Und ja es ist innen so eng wie es von außen aussieht. Unten gibt es die klassische Imbisstheke wie man sie von den Frittenbuden in der Heimat kennt. Im zweiten Stock dann Sitzplätze entlang der Fenster, sehr hübsch, nur die Treppe ist Ortsangepasst steil(!).
Wenn man unten bestellt wird oben auf Wunsch dann serviert.
Wir wählten Fritten mit der “Bockwurst”-Currywurst. Das erste erstaunen die Fritten (große Stücke!) werden mit einer leckeren Mayonnaise serviert, ungefragt! Ketchup gibt es nur bei der Pommes rot/weiss.
Die Currywurst kommt in Stücken geschnitten, in einer klassischen roten Currysoße mit der genauso klassischen Lage Currypulver drauf daher.
In meine Heimat, dem Königreich der Currywurst (lt. Herbert Grönemeyer), würde ich für die Wahl der “Bockwurst” als Currywurst geschlagen werden, da nur eine Rostbratwurst eine adäquate Currywurst werden kann, aber sie schmeckt! Leider zeugten die kleinen Rauchwolken aus den Ohren meines Schatzes, dass ein probieren der zweiten Variante (Bratwurst) nur meinem schon vollen Magen zur Aufgabe fallen würde, so dass ich mir dies für den nächsten Besuch aufhob.
Auf jeden Fall war es lecker wenn auch ev. etwas teuer, aber ich weiss ja nicht, wie so die Preisentwicklung in Deutschland in den letzten 5 Jahren waren.
Kurz gesagt, der Imbiss kann nur empfohlen werden, besonders wenn man in der Gegend wohnt und auf Entzug ist!
— Michael Hess
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— Ernst · 28.07.2010 22:55 · #
Also eine normale Currywurst kostet hier in Berlin (wo der Ursprung der Currywurst ist! Wer etwas anders behauptet wird erschossen) im Durchschnitt um die 1,50€. Gibt halt die 1€ Läden, wo es meist nur Ketchup mit Currypulver drauf ist und die richtigen Läden, wo es dann halt bissl teurer ist.